Studie zur Wiener Bäderstrategie

Bäderversorgung und Bevölkerungsentwicklung bis 2015


Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien, Magistratsabteilung 44
Art: Stadtplanung
Planung: 2000 – 2001
Daten: 42 Bäderstandorte Stadtentwicklung 2015

Leistungen RaumUmwelt®Planungs-GmbH:

  • Erhebung der Bäderstandorte
  • Beurteilung der städtebaulichen Situation
  • Erreichbarkeitsanalyse und Potentialanalyse
  • Zusammenarbeit mit Behörden und InteressenvertreterInnen
  • Erstellung von Karten
  • Simulation verschiedener Standortoptionen
  • Darstellung der veränderten Erreichbarkeitsverhältnisse durch den Infrastrukturausbau in Wien

Projektbeschreibung:

Planausschnitt

Die MA 44 - Bäder der Stadt Wien plant eine Reorganisation der städtischen Bäder. Als Grundlage zur Entwicklung einer diesbezüglichen Strategie wurde die „Studie zur Wiener Bäderstrategie“ beauftragt. Ihr Ziel sind das Aufzeigen von Alternativen und klare strategische Aussagen zur Entwicklung der Bäder der MA 44 inklusive Führung und Organisation mit Planungshorizont bis 2015.

Eine der Schlüsselfragen der Studie bezieht sich auf die Gewichtung der Versorgungs- und Nachfrageorientierung der Wiener Bäder und deren finanzwirtschaftliche Konsequenzen. Dabei ist zugleich innovativ und sozialverträglich vorzugehen. Die Überlegungen sind für die Gesamtheit der Bäder und jedenfalls nach einzelnen Bäderkategorien anzustellen.

Seitens RaumUmwelt wurde im Projektteam von Kohl und Partner Tourismusberatung der Bereich Stadtplanung und Stadtentwicklung behandelt. Wirtschaftliche Aspekte, Preispolitik, Unternehmensform Marketing, Bädertechnik etc. wurde von anderen Teammitgliedern abgedeckt.

Standortanalyse - städtebauliche Situation:

Beurteilungskriterien

Ausgehend von einer Standortanalyse der Wiener Bäder der MA 44, der Betrachtung des jeweiligen städtischen Umfeldes und der Einbeziehung der Fragen des Stadtplanung und Stadtentwicklung lassen sich einige Eckpfeiler für die Entwicklung einer „Wiener Bäderstrategie“ ableiten. Insbesondere sind Fragen zur Lage und Verkehrsanbindung, zur Versorgung der Wiener Bevölkerung mit Erholungsmöglichkeiten in einem Schwimmbad und der Entwicklung der Bädernachfrage im Zusammenhang mit der Stadtentwicklung von Bedeutung.

Als Grundlage wurde an Hand von vordefinierten Kriterien die städtebauliche Situation der einzelnen Bäderstandorte beurteilt. Für jeden Standort konnte so ein charakteristisches Profil gezeichnet werden.

Erreichbarkeits- und Potentialanalyse

Planausschnitt

Als zweiter Schritt wurde die Erreichbarkeit der Wiener Bäder mit öffentlichen Verkehrsmitteln, PKW und Fahrrad ermittelt, um im Bestand versorgte oder unterversorgte Stadtteile zu erkennen. Zudem wurde das für den jeweiligen Standort erreichbare Bevölkerungs­potential ermittelt.

Prognoseszenario 2015 unter Beachtung der Veränderung des ÖV-Netzes

Darauf aufbauend wurde in Kooperation mit der MA 18 ein Planungsszenario für 2015 ermittelt. Darin wurde die Entwicklung der Wohnbautätigkeit und der Bevölkerungsbewegungen, sowie die Veränderung des öffentlichen Verkehrsnetzes berücksichtigt (z. B. Verlängerung U2, Verlängerung U1).

Projektkoordination mit Fachbeirat

Die Bearbeitung erfolgte in enger Abstimmung mit dem Fachbeirat für Bäder, in dem neben VertreterInnen auch für den Bearbeitungsgegenstand relevanten Fachleute vertreten waren.

Ergebnis

Auf dieser Grundlage konnten unterschiedliche Standortvarianten bezüglich Schwerpunktbildung bei Hallenbädern sowie der langfristigen Suche nach unterversorgten Stadtteilen und dadurch langfristig erforderlichen neuen Bäderstandorten untersucht werden.

Ergebnis waren mehrere Strategien für die weitere Entwicklung der Bäder der Stadt Wien als Entscheidungsgrundlage für die Politik und die Leitung der MA 44 Wiener Bäder.


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