Anbindung St. Paul an den Bahnhof Lavanttal

Erstellung Buskonzept

Infolge der Errichtung der Koralmbahn entsteht im Gemeindegebiet von St. Paul im Lavanttal mit dem neuen Bf Lavanttal ein intermodaler Verkehrsknotenpunkt, der eine überregionale Erschließung des Lavanttals Richtung Graz und Klagenfurt ermöglicht. Der Bf Lavanttal soll eine intermodale Verknüpfung zwischen dem getakteten Bahnverkehr der Fernverkehrsstrecke (Koralmbahn), der S-Bahn (Wolfsberg – Bleiburg – Klagenfurt) sowie dem Busverkehr zur flächigen Erschließung der Region darstellen.

Die bestehende Bahnstrecke Bf Lavanttal – St. Paul – Granitztal – Eis mit ihren Bahnhöfen und Haltestellen – also auch dem Bf St. Paul – wird aufgelassen. Da der neue Bf Lavanttal etwa 2 km nördlich vom bestehenden Bf St. Paul situiert ist, erfordert die größere Entfernung daher ein Erschließungskonzept für die Anbindung des St. Pauler Siedlungsraums an den Bf Lavanttal. Im Februar 2017 wurde beschlossen eine Erschließung auf Basis des Systems Bus zu untersuchen (Land Kärnten, ÖBB, Gemeinde St. Paul).

RaumUmwelt hat aufbauend auf einer Analyse der Bevölkerungsstruktur und –entwicklung, des Mobilitätsangebots und des Mobilitätsverhaltens von Erwerbstätigen und Schülern eine Pendelprognose für das Lavanttal erstellt. Auf dieser Grundlage wurde ein Busanbindungskonzept für St. Paul im Lavanttal entwickelt und Empfehlungen für die Neuorganisation des Busangebots abgeleitet.

Zeitraum
2017

AuftraggeberIn
ÖBB-Infrastruktur AG, Amt der Kärntner Landesregierung

ProjektpartnerInnen
Stoik & Partner ZT-GmbH